Gute Straßen sind wichtig. Gute Entscheidungen aber auch.

Am Mittwoch, dem 16. September 2026, findet die nächste Gemeinderatssitzung statt.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem mehrere Straßensanierungen im Gemeindegebiet.


Für uns als FPÖ Behamberg ist klar: Notwendige Straßensanierungen sind wichtig und richtig. Unsere Straßen müssen erhalten und dort verbessert werden, wo Handlungsbedarf besteht.

Was wir allerdings kritisch sehen: Einige dieser Arbeiten werden bereits durchgeführt, obwohl der Gemeinderat darüber erst in der kommenden Sitzung abstimmen soll.

Dabei geht es uns ausdrücklich nicht darum, sinnvolle Sanierungen zu verhindern. Es geht um die Art und Weise, wie Entscheidungen in einer Gemeinde getroffen werden.

Ein Gemeinderat besteht aus mehreren Fraktionen, damit unterschiedliche Sichtweisen eingebracht, Argumente ausgetauscht und Entscheidungen gemeinsam beraten werden können.

Auch wenn eine Fraktion über die Mehrheit verfügt und den Bürgermeister stellt, sollten die Argumente der anderen Parteien in die Entscheidung miteinbezogen werden. Eine Abstimmung ist mehr als eine Formsache.

Wir erinnern an den Straßenbau der Hochwallnergründe, bei der es durch den Alleingang der Bürgermeisterpartei zu erheblichen Mehrkosten gekommen ist.

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Gerade solche Beispiele zeigen, warum es einer Gemeinde guttun kann, wenn nicht eine einzige Fraktion allein die Entscheidungen trifft.

Denn gute Gemeindepolitik bedeutet für uns nicht: einer bestimmt und die anderen müssen notgedrungen mitstimmen.
Gute Gemeindepolitik bedeutet: miteinander reden, Argumente abwägen und anschließend gemeinsam die beste Lösung für unsere Gemeinde finden.
✅ Notwendige Straßen sanieren: Ja.
🤝 Entscheidungen vorher gemeinsam beraten.

Denn Zusammenarbeit ist kein Hindernis – sie ist die Grundlage für gute und nachvollziehbare Entscheidungen.

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