Sicherheit darf nicht an einem Einspruch scheitern.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, den geplanten Gehsteig am Wachtberg nicht bis zum Kreisverkehr weiterzuführen. Statt eines vollständigen Lückenschlusses wird nun lediglich ein kurzes Teilstück vom Blindhof bis zur ersten Einfahrt gebaut.

Für uns als FPÖ Behamberg ist das eine enttäuschende Entscheidung.

Gerade für Schulkinder, Pendler und alle Fußgänger hätte dieser Gehsteig endlich mehr Sicherheit gebracht. Wir haben uns deshalb aktiv für eine Förderung beim Land Niederösterreich eingesetzt – mit Erfolg. Die Förderzusage lag bereits vor.

Umso unverständlicher ist es, dass dieses wichtige Projekt nun wegen des Einspruchs eines einzelnen Gemeindebürgers nicht vollständig umgesetzt wird.

Die Folge: Kinder und Fußgänger müssen weiterhin entweder entlang der stark befahrenen Hauptstraße zur Bushaltestelle gehen oder den Umweg über die Tankstelle nehmen. Die Gefahrenstelle bleibt bestehen – sie wird lediglich verschoben.

Auch aus den Reihen des Gemeinderates wurde Kritik laut. Besonders treffend wurde beschrieben, dass dieser sogenannte „Lückenschluss“ in Wahrheit kein Sicherheitsgewinn, sondern eine „Verschlimmbesserung“ sei. Denn ein Gehsteig, der mitten vor einer Gefahrenzone endet, schafft keinen sicheren Schulweg und keine familienfreundliche Lösung.

Als FPÖ Behamberg konnten wir diesem verkürzten Projekt daher nicht zustimmen. Denn hohe Kosten ohne echten Sicherheitsgewinn sind aus unserer Sicht der falsche Weg.

Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass vernünftige Lösungen umgesetzt werden – für die Sicherheit unserer Kinder, unserer Familien und aller Verkehrsteilnehmer in unserer Gemeinde.

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